Intermediate Kurse (I-IV)
Dieser Kurs baut auf den bereits gelernten Grundkentnissen auf und verfeinert diese. Dazu kommen neue Tanzfiguren und erste Technikfinesssen.
Bei den Drehungen wird nun besonders darauf geachtet, dass zuerst der Körper gedreht wird und dann der Kopf „nachfolgt“. Diese Technik heisst „Head Spot“, da man mit dem Kopf so lange wie möglich einen Punkt im Raum fixiert und der Kopf erst im letzten Augebnblick die gesamte 360° Drehung auf einmal ausführt.
Einerseits lernen die Teilnehmer damit, bei den Drehungen nicht die Orientierung zu verlieren und kein Schwindelgefühl zu bekommen. Andererseits sieht die Drehung dadurch gleich viel professioneller aus und man bekommt den Eindruck von einer geschmeidigen Körperbewegung. Die Beherrschung dieser Technik ist eine gute Vorbereitung auf das Erlernen von Doppel- und Dreifachdrehungen, die bald folgen werden.
Im Intermediate Kurs wird auch verstärkt auf die Beinarbeit geachtet. Hierzu gehört z.B. der„Hook Turn“. Dabei wird bei der Drehung zunächst der rechte Fuß unter Spannungsaufbau hinterkreuzt, woraufhin eine 360° Rechtsdrehung des Körpers unter Verwendung eines Head Spots folgt.
Andere Fußtechniken, die nun perfektioniert werden, sind der Tap und die Shines. Mit Tap (engl. leicht klopfen) ist beim Salsa ein kleiner Zwischenschritt gemeint, bei dem der Fuß unbelastet aufgesetzt wird. Auch die Shines stammen aus afroamerikanischen Tänzen und bezeichnen im Salsa eine Schrittkombination, die ohne Partner getanzt wird. Sie werden hauptsächlich im Puerto Rican und New York Style eingesetzt und sind auch unter dem Namen „Pasitos“ bekannt.
Im Intermediate Kurs lernen die Teilnehmer weitere Figuren und Figurenfolgen. Besonderer Wert wird darauf gelegt, einen kreativen Spielraum zu lassen und ein selbständiges „Aneinanderreihen“ der Figurenelemente zu fördern. Am Ende der Intermediate Kurse können die Teilnehmer die Musik individuell interpretieren und haben gelernt, ihr Figurenrepertoire abwechslungsreich einzusetzen.